Angekommen

Hier erst mal ein kleines Update. Wie viele bereits auf meiner Facebookseite gelesen haben, bin ich gut in London gelandet.

Wie war die Reise?

Ehrlich gesagt war die Zugfahrt zum Großteil sehr angenehm. Eigentlich sollte mein Zug um 04:30 von Gießen starten, ich bin allerdings erst um 06:35 in Frankfurt in den ICE zugestiegen.

Es geht los
Es geht los
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So weit so gut. Bis kurz vor Brüssel lief alles super. Gegen 9:05 war plötzlich aufgrund einer technischen Störung Endstation in Liege, Belgien. Alle Fahrgäste mussten in einen belgischen IC wechseln. Die Informationen zum Wechsel des Zuges waren spärlich und teilweise inkorrekt. So hieß es der IC würde am Gleis gegenüber abfahren. Kurze Zeit später mussten wir dann allerdings auf Gleis 5 wechseln.

IMG_9243
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alle Aussteigen
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Der belgische IC war sehr eng und so kam man kaum mit seinem Koffer durch die Gänge. Weiterhin konnte man aufgrund der spärlichen Informationen der Deutschen Bahn nur hoffen, im richtigen Zug gelandet zu sein. Schlussendlich kamen wir aber doch noch, mit ca. 1,5 Stunden Verspätung, in Brüssel an.

Als wir endlich Brüssel erreichten, musste ich zuerst den Check-in für den Eurostar ausfindig machen. Dazu informierte ich mich an der Information und ging dann direkt zum Check-in.

Prozedere beim Check-in:

  1. Check-in:
    – Ticket vorzeigen
    – Boarding Pass holen
  2. Passkontrolle Belgien
  3. Passkontrolle UK:
    Frage: Have you ever been to these countries:
    Sierra Leone, Liberia, Guinea
  4. Kofferkontrolle
  5. Einlass in den Wartebereich des Eurostars:
    – warten bis der Zug aufgerufen wird (ca. 15 Minuten vor Abfahrt)
  6. Zug wird aufgerufen:
    – der Masse folgen
    – zum gebuchten Wagen gehen
    – Boardkarte vorzeigen
    – einsteigen
  7. Koffer im Gepäckbereich des Zuges verstauen, Handgepäck mit zum Platz nehmen, dort gibt es noch weitere Ablageflächen
Check-in
Check-in
Check-In
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Der Eurostar ist verglichen mit dem ICE der Deutschen Bahn schlechter ausgestattet. Allerdings gab es auch in der ersten Klasse viel Platz und ich hatte einen Einzelsitz. Zudem gibt es Steckdosen an den Sitzen (abwechselnd englische oder deutsche).

Abfahrt des Eurostars war pünktlich gegen 11:55. Zwanzig Minuten später wird etwas zu Essen serviert. Es gibt die Auswahl zwischen einer Käse- oder einer Wurstplatte und die Auswahl zwischen Wein oder Softdrink. Zudem werden im Laufe der Zugfahrt Tee und Kaffee gereicht. Das Essen ist ok und man kann sich nicht beschweren.

Käseplatte
Käseplatte
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Die Zugfahrt verlief ohne Zwischenfälle. Gegen 13:00 Uhr ist Einfahrt in den  Tunnel. Diese Tunneldurchfahrt dauerte 30 Minuten und es gab die komplette Zeit Handynetz. Um 14:01 ist Einfahrt in London St Pancras.

Bahnhof St Pancras
Bahnhof St Pancras

In St Pancras gehe ich als erstes zur nächsten Information und erkundige mich nach dem Weg zu meiner Unterkunft, welche in der Bromley Road 3 liegt. Die Dame an der Information ist sehr hilfsbereit und erklärt mir das Prozedere. Danach gehe ich weiter zum Ticketschalter und hole mir eine Oystercard und lade dort eine Travelcard für eine Woche auf. Die Oystercard gibt es für 5 Pfund Pfand und das Ticket für eine Woche London in der Zone 1 – 3 kostet 36,80 Pfund. Damit lassen sich alle U-Bahnen in Zone 1 – 3 fahren und zudem alle Busse in London (auch über die Zone 3 hinaus). Falls man mit der Oystercard weiter als Zone 3 die U-Bahn benutzen möchte, ist dies auch kein Problem, solange man genug Geld auf der Karte aufgeladen hat.

Oystercard
Oystercard

Nun geht es auf zum Gleis. Ich muss die Piccadilly Line bis zur Station „Turnpike Lane“ nehmen und dort in den Bus 217 oder 231 umsteigen und mit dem Bus zur Haltestelle „The Fairway“ fahren. Von dort ist es nur ein kurzer Fussweg zu meiner Unterkunft.

Turnpike Lane Station
Turnpike Lane Station
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Hier nun ein paar Fotos meiner Unterkunft. Ich hatte mich über EF für eine Londoner Gastfamilie entschieden.

Unterkunft
Unterkunft
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Nach meiner Ankunft hat mir die Gastmutter erst einmal mein Zimmer gezeigt, danach einige Unterlagen zum lesen ausgehändigt. Die Unterlagen erläuterten allgemeine Hausregeln. So wurde zum Beispiel festgelegt, dass das Zimmer zwei Mal die Woche gekehrt werden soll und dass das das Waschbecken und die Badewanne nach Benutzung kurz gereinigt werden sollte. Zudem kann ich für 5 Pfund die Woche das Internet nutzen. Diesen Betrag habe ich sofort für die kommenden 2 Wochen bezahlt. Ebenfalls gibt es die Möglichkeit Wäsche waschen zu lassen. Dieses kostet pro Maschine 5 Pfund. Da ich allerdings für geschätzt ein Jahr Klamotten dabei habe, werde ich diesen Service voraussichtlich nicht nutzen. In der Küche hängt ein Essensplan, in dem man täglich eintragen kann, ob man abends eine warme Mahlzeit haben möchte. Für das Frühstück ist man selbst verantwortlich. Es stehen Toast und Cornflakes zur Verfügung. Des Weiteren verfügt die Gastmutter über einen eigenen Kühlschrank für die Gaststudenten.

Nachdem ich mir die Unterlagen durchgelesen hatte, hat die Gastmutter noch einmal das Wichtigste erläutert und mir die Schlüssel für die Wohnung ausgehändigt.

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